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Keine int. Flüge von TAP nach Faro mehr

Offensichtlich wird TAP Air Portugal künftig keine Direktflüge aus dem Ausland in die Algarve mehr anbieten. Wirtschaftlich ist TAP ziemlich angeschlagen.

In der Algarve ist man ziemlich sauer auf TAP, denn die Region ist ein Touristenmagnet und da ist es schon ziemlich erstaunlich, dass der Home Carrier des eigenen Landes keine Passagiere mehr aus dem Ausland direkt nach Faro befördert.

Wer also weiter mit TAP anreisen möchte, muss dann zukünftig in Lissabon umsteigen. Da es aber ausreichend Wettbewerber gibt, die Faro aus Europa direkt anfliegen, muss man sich das nicht unbedingt antun.

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Angeln in Portugal

Thomas ist ein begeisterter Hobbyangler und hat den Angelblog "beyondfishing" ins Leben gerufen. Da Thomas gerne reist, war er in den letzten Jahren auch häufig im wunderschönen Portugal unterwegs (Faro, Lissabon, Lagos, Aljezur) und hatte auch immer wieder seine Angel dabei.

Portugal ist seiner Meinung nach noch viel zu unbekannt bei Anglern, obwohl es das perfekte Reiseland für begeisterte Hobbyangler ist.

Deshalb hat Thomas einen ausführlichen Bericht und Ratgeber zum Thema "Angeln in Portugal" recherchiert und geschrieben. Er hat mich gebeten, seinen Bericht auf dieser Internetseite einzubinden. Diesem Wunsch komme ich gerne nach, denn auch go-algarve.de lebt von der Vielfalt.

Den Bericht könnte Ihr entweder über den Menüeintrag "Reiseinfos Algarve / Angeln in Portugal" aufrufen oder folgt direkt diesem Link zu beyondfishing.de

Quelle: beyondfishing.de

Portugal_Fruehjahr_2021

Portugal Frühjahr 2021

In der zweiten Aprilhälfte hatte ich das Glück, nach Portugal an die Algarve reisen zu können und der Corona-bedingten Depression in Deutschland zu entkommen. Hauptzweck der Reise war, ein Familienmitglied bei Renovierungsarbeiten am Haus zu unterstützen. Aber es blieb auch Zeit, die wunderschöne Algarveküste zur schönsten Zeit zu genießen, nämlich im Frühling. Zu dieser Jahreszeit ist alles grün und es blüht an allen Ecken und Enden, auch wenn der April kühler war als gewohnt.

Einleitung

Der PCR-Test war negativ und die elektronische Reiseanmeldung bei der portugiesischen Gesundheitsbehörde (Passenger Locator Card) war in den PC eingetippt. So konnte es am 18. April 2021 von Düsseldorf nach Faro losgehen. Es erwartete mich ein gähnend leerer Düsseldorfer Flughafen und eine maximal zu 40% gefülltes Flugzeug. Dementsprechend war der Flug angenehm, denn eine komplette Sitzreihe gehörte mir. Etwas aufgeregt trat ich an den Einreiseschalter am Airport in Faro, denn schließlich sind zurzeit nur Einreisen aus wichtigem Grund in Portugal erlaubt. Aber das Schreiben, dass den Zweck meiner Reise in englischer Sprache darlegte, wurde nicht benötigt, und in Rekordzeit verließ ich den Flughafen mit meinem Koffer nach der Landung. Der Leihwagenvermieter sah mich wie ein Wesen von einem anderen Stern an, kam da doch tatsächlich jemand, der in diesen Zeiten einen Mietwagen entgegennahm.

Die Fahrt von Faro zu meinem Zielort nach Carrapateira an der Westküste der Algarve hinterließ bei mir einen bleibenden Eindruck: Sah man doch plötzlich nach mehreren Monaten Menschen, die in Cafés ihren Galão tranken und einfach so die geöffneten Geschäfte betraten. Man muss den Portugiesen für ihre Disziplin schon Respekt zollen, ist es ihnen doch gelungen, den Inzidenzwert innerhalb von knapp 3 Monaten von weit über 800 auf knapp über 30 zu reduzieren. Vielleicht lag das auch daran, dass in Portugal die notwendigen Maßnahmen einfach durchgezogen werden, während in Deutschland endlos diskutiert und gestritten wird, und die Wichtigkeit von Entscheidungen in den Hintergrund rückt. Das ist eben Fluch und Segen des Föderalismus.

Um aber nicht bereits an dieser Stelle ein falsches Bild zu vermitteln: Das Leben in der Algarve verläuft längst noch nicht wieder normal. Die Region lebt vom Tourismus und ist verhältnismäßig dünn besiedelt. Dementsprechend war es überall recht menschenleer und so manches Geschäft sowie viele Restaurants hatten noch nicht wieder geöffnet. Die Hotels waren grundsätzlich geschlossen. Und das größte Problem: Die Arbeitslosenquote ist hoch, denn Jobs in der Gastronomie, in der Hotellerie und im Einzelhandel gibt es derzeit kaum. Zwar wird auch den Portugiesen Arbeitslosengeld gezahlt und Selbständige erhalten Unterstützung, aber es reicht kaum, um über die Runden zu kommen.

Am Sonntagmittag erreichte ich Carrapateira mit seinen vielleicht 300 Einwohnern. Hier wird das eben Geschriebene besonders evident. Der Ort war menschenleer und alle Lokale und Geschäfte an dem kleinen Dorfplatz waren geschlossen (siehe Foto). Das änderte sich auch während meines Aufenthaltes kaum. Lediglich der Minimercado Irene versorgte werktags die Bewohner mit Lebensmitteln, irgendwann eröffnete die Microbar und die Freunde von Carrapateira, die Getränke und Snacks veräußern, öffneten gemäß der gesetzlichen Vorgabe am Wochenende bis 13:00 Uhr, schlossen in der Woche wegen angeblichen Personalmangels aber bereits um 16:30 Uhr. Des Volkes Zorn erntet der örtliche Kneipenbetreiber, der offensichtlich bereits seit Beginn der Corona Pandemie keine Lust hat, unter Corona Bedingungen seine Gäste zu bewirten, und seinen Laden seit über einem Jahr geschlossen hält. Das ganze Dorf spekuliert, ob er jemals wieder öffnet. Immerhin waren zwei Restaurants in Carrapateira und auf der nahegelegenen Landzunge Pontal da Carrapateira geöffnet.

Sommer_2020_Artikel_01

Sommer 2020 (Teil 1) - Algarve

Das Jahr 2020 ist ein besonderes. Wir wissen alle warum. Manche Reise fiel ins Wasser. Stattdessen wurden Alternativen gesucht. Immerhin ging es nach Portugal in die Algarve, in die Toskana in Italien und für einige Tage an die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern. Aber das Wichtigste war dabei immer, Touristenströme zu vermeiden und größeren Menschenansammlungen aus dem Weg zu gehen. Das war an den genannten Orten problemlos möglich und wir konnten ohne Risko genießen.


Algarve 2020

Ende Juli bis in die 2. Augustwoche ging es in die Algarve und zwar an die Westküste in den beschaulichen Ort Carrapateira. Den Düsseldorfer Flughafen haben wir noch nie so leer gesehen, der Flieger war aber immerhin zu 3/4 besetzt. Das lange Tragen der Masken war eigentlich problemlos. Und ein großes Lob geht an die Portugiesen, denn sie hatten die Abläufe in der Corona Zeit ziemlich gut organisiert. Es wurde dafür gesorgt, dass die Supermärkte nur von einer eingeschränkten Anzahl von Personen betreten werden konnten und in den Restaurants wurde auf die Einhaltung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen geachtet. Einzig bei den Stränden hatten wir unsere Zweifel, ob die maximale Anzahl von erlaubten Besuchern wirklich überwacht wurde. Deshalb mieden wir die Strände an der Südküste auch weitgehend.

An der portugiesischen Algarve waren im Sommer 2020 wesentlich weniger Touristen als gewöhnlich. Deutsche, Franzosen und Engländer, die in anderen Jahren das Bild beherrschten, waren in der Minderheit. Stattdessen verbrachte der Portugiese seinen Urlaub im eigenen Land und Heerscharen von Spaniern strömten ins Land. Für uns war es unbegreiflich, dass gerade die Spanier, die im Frühjahr 2020 von der Corona Pandemie am härtesten betroffen waren, es mit der AHA-Regel nicht so genau nahmen.

Der Aufenthalt in Carrapateira war wie stets eine Mischung aus Arbeit und Erholung. Am Haus meiner Schwester, wo wir wohnten, war just eine neue Solaranlage installiert worden und so galt es, die Elektrik im Haus zu überprüfen, 12 Volt Steckdosen und Lichtauslässe an die neue 220 Volt Stromversorgung zu hängen und gefühlt Dutzende neue Lampen aufzuhängen. Und Frage vorab: Macht es bei so einer Aussicht aus dem Küchenfenster (siehe Bild) nicht sogar Spaß zu spülen?

Und außerdem blieb auch noch Zeit, die Schönheiten der Algarve zu genießen.

Portugal 2018 Vlog - Teil 3

Im dritten und letzten Teil unseres Vlogs über die Portugalreise zeigen wir Euch unseren Lieblingsort an der Südküste (Fuseta), machen Ausflüge ins Monchique-Gebirge, nach Loulé, nach Carrapateira mit dem Praia Amado, zum Ponta da Carrapateira und besuchten zum Abschluss wieder die Mitte und den Norden Portugals mit Fatima, Coimbra, Lamego und das Douro-Tal.

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