Die Südküste - Castro Marim

Castro Marim liegt etwas im Landesinneren am Grenzfluss zu Spanien, dem Rio Guadiana, unweit von Vila Real de Santo António. Castro Marim soll eine der ersten Siedlungen in der Algarve und ein geschäftiger Handelshafen gewesen sein, als noch Segelschiffe den Rio Guadiana in Sachen Business befuhren. Die einstige strategische Lage von Castro Marim wird dadurch unterlegt, dass in der Mauren-Zeit eine Burg auf einem der Hügel errichtet wurde. Archäologische Ausgrabungen haben ergeben, dass an dieser Stelle bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. erste Befestigungsmauern angelegt wurden. Die Burg trägt den Namen Castro Marin und ist damit Namensgeber des Ortes.

Die Burg kann gegen ein geringes Entgelt besichtigt werden. Ein Besuch ist lohnenswert, denn es bieten sich wunderschöne Ausblicke auf die Umgebung, eine kleine Kapelle ist zu besichtigen und ein kleines Museum zeigt Exponate aus der damaligen Zeit. Ende August eines jeden Jahres findet in der Burg ein Mittelaltermarkt mit Ritterspielen statt.

Auf dem anderen Hügel befindet sich die „neue“ Burg, die Festung Forte de São Sebastião, die auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Sie kann m.W. nicht besichtigt werden.

Das Gebiet um Castro Marim gehört zum Naturschutzpark Sapal de Castro Marim e Vila Real de Santo António. Dabei handelt es sich um ein Sumpf- und Feuchtgebiet, das einen natürlichen Lebensraum für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt bildet. Daneben finden sich dort Salinen, aus denen das leckere und gesunde Flor de Sal Algarve gewonnen wird. Zahlreiche Wege für Fuß- und Radtouren führen durch das Naturschutzgebiet. Im Jahre 2014 wurde im Zentrum von Castro Marim das Besucherzentrum Casa do Sal eröffnet, das über Ausstellungen und Multimediatechnik die Salzwirtschaft sowie die Tier- und Pflanzenwelt thematisiert. Natürlich werden dort auch regionale Erzeugnisse an den Mann bzw. die Frau gebracht.

Eine weitere Sehenswürdigkeit von Castro Marim ist die im neumanuelinisch-barocken Stil geschaffene Hauptkirche Igreja Matriz de Nossa Senhora dos Mártires, die im 18. Jahrhundert nach dem Erdbeben von 1755 wieder aufgebaut wurde. Sie beeindruckt durch ihren guten Zustand und mit ihrer Kuppel.

Nördlich von Castro Marim befindet sich im Übrigen die einzige Brücke in der Algarve über den Rio Guadiana nach Spanien.

Heutzutage ist Castro Marim ein ruhiges Algarve-Städtchen mit den genannten Sehenswürdigkeiten. Die Ausführungen hier zeigen, dass sich ein Besuch lohnt.

Alcalar
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Warum Castro Marim?

Sehenswertes

Ortskern

Burg

Naturschutzpark Sapal de Castro Marim e Vila Real de Santo António

Igreja Matriz de Nossa Senhora dos Mártires

Besucherzentrum Casa do Sal

Freizeit und Sport

Sightseeing

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Biken

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Restaurants

Restaurants in Castro Marim

Restaurants in Farol

Strände

Vila Real de Santo António (ca. 6 km)

Die Lage

Fotos

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