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Landesinnere – Serra do Caldeirão

Die Serra do Caldeirão schließt sich östlich an die Serra de Monchique an und reicht bis zur spanischen Grenze am Fluss Rio Guadiana. Im Vergleich zur Serra de Monchique kommt die Serra do Caldeirão deutlich karger daher, ist kaum besiedelt und aus diesem Grunde finden sich nur vereinzelte, kleinere Ortschaften. Die Landschaft ist geprägt von Feldern, Wäldern und trockenem, steinigem Land. Die höchste Erhebung ist der Pelados mit 589 Metern. Wer also Usprünglichkeit, Ruhe und Einsamkeit mag, der sollte sich auf den Weg durch die Serra do Caldeirão machen. Plant dabei genügend Zeit ein, denn die Straßen sind eng, kurvig und nicht immer im besten Zustand.


Einige Fotos zur Serra do Caldeirão finden sich in der Fotogalerie zum Landesinneren.

São Brás de Alportel

Als Ausgangspunkt für die Fahrt durch die Serra do Caldeirão bietet sich São Brás de Alportel an. São Brás de Alportel ist ein sympathischer, ursprünglicher Ort nicht weit von der Küste der Ost-Algarve, ohne dass Spektakuläres geboten wird. Ein Spaziergang durch den Ort ist aber allemal lohnenswert, denn es finden sich einige schöne Stadthäuser aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Auch die Hauptkirche des Ortes ist sehenswert. Sie steht auf dem Fundament einer im 16. Jahrhundert erbauten Kirche, die beim Erdbeben von 1755 dem Erdboden gleichgemacht wurde. São Brás, wie es von den Einheimischen genannt wird, war einst das Zentrum der Korkproduktion weltweit. Davon ist man natürlich heutzutage weit entfernt, da die Rolle des Korks abgenommen hat. Aber in der Algarve wird weiter Kork gewonnen und es soll der beste der Welt sein. Zwar wird der Kork von den Winzern zunehmend verschmäht, da wahrscheinlich zu teuer, aber heutzutage werden viele andere Produkte aus Kork gefertigt. Bodenbeläge, Gürtel, Handtaschen und Schirme seien als Beispiel genannt. São Brás verfügt zumindest noch über eine Korkfabrik, die wochentags auch besichtigt werden kann. Hier der Link: www.novacortica.pt.


São Brás wird im Übrigen häufig von Wanderern als Ausgangspunkt für ihre Touren in die Serra do Caldeirão gewählt.

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Bei der Fahrt durch die Serra do Caldeirão fährt man von São Brás de Alportel in nördliche Richtung auf der N2. In Barranco de Velho biegt man Richtung Osten auf die N124 ab. Kurvenreich geht es durch die Wald- und Berglandschaft.

Cachopo

Nach ca. 20 Kilometer kurvenreicher Fahrt durch die Einsamkeit erreicht man den kleinen Ort Cachopo. Hier bekommt man vor Augen geführt, wie entbehrungsreich und anstrengend das Leben im Hinterland der Alarve ist. Touristen verirren sich kaum hierher. Unten am Kreisverkehr befindet sich eine Bar, damit Ihr Euch laben könnt. Das Bild unten links zeigt die Kirche des Ortes.

Parque Mineiro Cova dos Mouros

Den Park Mineiro Cova dos Mouros erreicht Ihr, wenn Ihr in Martim Longo der Beschilderung folgt und rechts abbiegt. Nach ein paar Kilometern geht es links ab auf eine Piste. Es handelt sich um einen kleinen Freizeitpark auf dem Gebiet einer alten Kupfermine. Die Minen sollen bereits vor über 2.500 Jahren ausgebeutet worden sein. Der Park soll von Dienstag bis Sonntag geöffnet sein. Allerdings war er bei unserem Besuch geschlossen, obwohl es definitiv kein Montag war. Die in unserem Reiseführer angepriesenen, hübschen Ausblicke auf das Flusstal des Ribeira da Foupana haben wir auch nicht entdeckt, was aber durchaus an der ungewöhnlichen Trockenheit des Sommers 2015 gelegen haben kann.

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Martim Longo

Die Fahrt durch das karge Land geht weiter bis zu dem kleinen Ort Martim Longo. In der Dorfkirche soll es noch Reste von Wandmalereien aus dem 16. Jahrhundert geben. Ansonsten ist Martim Longo „nur“ ein Bergdorf ohne typische Highlights.

Noch Zeit?

Dann solltet Ihr noch weiter nach Alcoutim an den Grenzfluss Rio Guadiana fahren und an dem Fluss an die Küste zurückkehren. Dieser Tripp lohnt sich wirklich (siehe separate Bechreibung zu Alcoutim). Auf dem Weg dorthin geht es übrigens ca. 9 km hinter Martim Longo nach links zu dem Ort Giões. Die Kirche dort aus dem 16. Jahrhunder soll über einige sehenswerte Heiligenbildnisse verfügen. Wir haben Giões verpasst – keine Zeit mehr 😉


Soweit die Zeit knapp ist, nehmt die gut ausgebaute IC27 zurück an die Küste und erkundet Alcoutim und das Flusstal des Rio Guadiana an einem anderen Tag.

Warum Serra do Caldeirão?

Sehenswertes

Landschaft

Bergdörfer

Freizeit und Sport

Sightseeing

Wandern

Biken

Restaurants

nur wenige Restaurants und Bars

Strände


Die Lage

Weitere Beschreibungen zum Landesinneren können direkt hier aufgerufen werden:

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