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Sommer_2020_Artikel_03

Sommer 2020 (Teil 3) - Toskana 2/2

Und weiter geht es mit den Touren durch die Toskana im September 2020. Es stand noch Einiges auf dem Programm, manches viel aber buchstäblich ins Wasser, weil die dritte Woche vollständig verregnet war. Aber es ging noch nach Castiglione del Lago, nach Anghiari, in die wunderschöne Chianti Region mit den Orten Radda und Greve, ins Val (Tal) d'Elsa, in das faszinierende San Gimignano, nach Ancona, in die tollen Bergdörfer Sorano und Pitigliano, zur Burg in Radicofani und in das verregnete Florenz.

Toskana 2020

Castiglione del Lago

Der Trasimenische See erlangte 217 v. Chr. traurige Berühmtheit, als im 2. Punischen Krieg Hannibal dem römischen Heer hier eine vernichtende Niederlage beibrachte.

Am Lago Trasimeno befinden sich einige Dörfer, in denen der Fischfang noch eine bedeutende Rolle spielt. Der See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet Umbriens. Hier befinden sich Campingplätze, Freizeiteinrichtungen, Badeanstalten und Beherbergungsbetriebe.

Castiglione del Lago ist der größte Ort am Lago Trasimeno. Er liegt am Westufer des Sees. Castiglione del Lago ist nicht allzu groß, ein kurzer Besuch des Ortes lohnt sich aber.

 

Sommer_2020_Artikel_04

Sommer 2020 (Teil 4) - Ostsee

Zum Abschluss ging es dann noch einmal für 9 Tage an die Ostsee nach Mecklenburg-Vorpommern. Der Trip hat zwar nichts mehr mit dem Sommer 2020 zu tun, denn es war bereits Oktober, aber lassen wir an dieser Stelle mal fünf gerade sein. Beheimatet waren wir in dem weltberühmten Seebad Börgerende-Rethwisch, wo so manch ein Adliger oder Prominenter noch nie seinen Urlaub verbracht hat. Aber wir wollen nicht klagen, wir waren gut untergebracht und konnten uns zu jeder Zeit über den schönen Blick auf die Ostsee freuen.

Die Reise an die Ostsee unternahmen wir mit vier Personen in zwei Fahrzeugen. Selbstverständlich hatten wir zwei Tage vor der Abreise noch brav einen Corona Test machen lassen, um die Einreisebestimmungen des Bundeslandes zu erfüllen. Am Tag vor der Abreise hat dann das Verwaltungsgericht Greifswald das Beherbergungsverbot in Meck-Pom für rechtswidrig erklärt. Außer Spesen nichts gewesen, aber immerhin konnten wir, da alle Tests negativ ausgefallen waren, am Donnerstag mit ruhigem Gewissen aufbrechen.

Überrascht waren wir über die Anzahl der Touristen, die nach der Aussetzung des Beherbergungsverbotes bereits im Bundesland waren. Das waren jetzt zwar keine Heerscharen, aber wir konnten uns kaum vorstellen, dass alle erst seit gestern angereist waren.

Einleitend habe ich mich ja bereits ein bisschen ironisch über Börgerende-Rethwisch geäußert. Es ist halt ein Örtchen, das überwiegend der Beherbergung von Reisegästen dient und keine Seele hat. Aber: Man wohnt direkt an der Ostsee, die Unterbringung erfolgt in modernen Wohnungen, ein Strand ist vorhanden und verhungern muss man auch nicht. Wir waren zufrieden.

Auch geographisch konnten wir nicht meckern, denn von Börgerende aus konnten wir unsere Ausflüge gut unternehmen. Das waren jetzt nicht allzu viele, weil Einer von uns nicht gut zu Fuß war und das Wetter auch nicht immer mitspielte, aber wir konnten uns wieder einmal davon überzeugen, wie schön Mecklenburg-Vorpommern und die Ostseeküste sind. Einzig hat meine Schwägerin darüber gemeckert, wie klein die Wellen an der Ostsee gegenüber denen an der Nordseeküste sind.

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Zeitschrift "Entdecken Sie Algarve"

Entdecken Sie Algarve (ESA) ist Portugals größte deutschsprachige Zeitschrift. Seit über 25 Jahren in­formiert das Magazin Urlauber und Residenten über Land, Leute, Kultur, Wirtschaft, Politik sowie aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen. In der Tat liefert die Zeitschrift viele Informationen über die Algarve und Events in der Algarve. Sie erscheint monatlich, kostet derzeit (2015) 2,90 EUR pro Ausgabe und ist auch im Jahres- oder Halbjahres-Abo verfügbar. Das Magazin „Entdecken Sie Algarve“ ist an vielen Verkaufsständen in der Algarve erhältlich. Auch die Web-Seite von „Entdecken Sie Algarve“ ist informativ.

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Island_2020_Teil_1

Island 2020 - Teil 1

Mitte Februar 2020 war ich mit meinem Sohn für 11 Tage auf oder in Island. Wie heißt es eigentlich richtig? Es war eine Reise mit kleinen Hindernissen und insbesondere während der letzten Woche hätte das Wetter ein klein wenig besser sein können. Aber hey, Island ist Island, und da kann das Wetter sich minütlich ändern. Mit dem Leihwagen fuhren wir ein Mal um die ganze Insel. Ich will Euch nicht mit einem endlosen Erlebnisbericht langweilen, sondern zeige Euch, wo wir waren.

Die Umgebung von Rekjavik

Kleifarvatn

Der See Kleifarvatn befindet sich auf der isländischen Reykjanes-Halbinsel. Von Reykjavik aus sind es knapp 30 Kilometer in südliche Richtung. Wer will, kann in dem Städtchen Hafnarfjörður einen Zwischenstopp einlegen. Hafnarfjörður hat außer einem kleinen Hafen und Einkaufsmöglichkeiten allerdings nicht viel zu bieten.

Die Lage des Kleifarvatn ist schon beeindruckend und mit Sicherheit eine Anreise wert. Der See ist sehr schön von Bergen umgeben, darunter der 407 Meter hohe Sveifluháls. An den verschiedensten Stellen bieten sich lohnenswerte Aussichten und Fotomotive.

In der Umgegend des Kleifarvatn gibt es zahlreiche aktive Vulkane. Der See selbst liegt im Vulkangebiet Krýsuvík, das wir anschließend erkundeten.

Der Sage nach gibt es im Kleifarvatn ein Seeungeheuer. Also ist Vorsicht geboten!

Island 2020 Vlog - Teil 1

Mein Erstlingswerk auf Youtube. Mitte Februar 2020 erlebten wir den Winter auf Island. Zum Glück ging es rechtzeitig vor dem Corona Lockdown noch dorthin. Mit dem Leihwagen ging es ein Mal komplett um die ganze Insel. Island hat im Winter einen besonderen Reiz, auch wenn man den Wetterkapriolen ausgesetzt ist und nicht alle Sehenwürdigkeiten erreichbar waren. Im 1. Teil besuchten wir die Gegend südwestlich der Hauptstadt Reykjavik und den Touristenmagneten "Das Goldene Dreieck".

 

Island_2020_Teil_2

Island 2020 - Teil 2

Hatten wir in den Tagen zuvor gutes bis hervorragendes Wetter, so zeigte sich Island jetzt von der anderen Seite. Unser Reiseplan wurde an der ein oder anderen Stelle durcheinandergeworfen und am Skaftafell saßen wir für 36 Stunden fest, weil aufgrund eines Schneesturms alle Straßen gesperrt wurden. Das war schade, aber nicht zu ändern. Weiter geht es hier mit Teil 2 der Berichterstattung über unsere Rundreise durch Island im Februar 2020.

Von Sellfoss zum Skaftafell

Seljandsfoss

Den ersten Tagesstopp legten wir an dem Wasserfall Seljandsfoss ein. Der kommt zwar nicht so imposant wie der Gullfoss daher, aber er zählt zu den schönsten Wasserfällen Islands, was wir bestätigen können. Das hat natürlich seinen Preis, denn er ist ganzjährig gut besucht. Der Seljandsfoss liegt in unmittelbarer Nähe der Ringstraße, was natürlich gerade im Winter von Vorteil ist. Auf dem Parkplatz wird eine überschaubare Gebühr fällig.

Gespeist wird der Seljandsfoss vom Fluss Seljalandsá. Das Wasser stürzt circa 65 Meter in die Tiefe. Etwas hinter der Felswand liegt der Gletscher mit dem zungenbrechenden Namen Eyjafjallajökull. Allerdings ist der Gletscher vom Wasserfall aus nicht zu sehen.

Der Seljandsfoss ist der einzige Wasserfall in Island, den man über eine Treppe und einen erdigen Weg auch von hinten bewundern kann. Na ja, zumindest theoretisch, denn im Winter sind Treppe und Weg vollständig vereist (siehe Bildergalerie).

 

Island 2020 Vlog - Teil 2

Im 2. Teil unseres Roadtrips in Island hangeln wir uns an der Südküste entlang. Nachdem wir das Goldene Dreieck verlassen haben, geht es über Selfoss zu den Wasserfällen Seljandsfoss und Skogafoss, dann zum Kap Dyrholaey und nach Reynisdrangar und schließlich stranden wir am Skaftafell, wo uns ein Unwetter einen Tag einschloss.

 

Island_2020_Teil_3

Island 2020 - Teil 3

Im dritten und letzten Teil unseres Berichtes über unsere Rundreise auf Island waren wir wettermäßig weiterhin nicht über den Berg, aber immerhin: Der ein oder andere Morgen überraschte uns mit Sonnenschein oder sonnig-wolkigem Wetter. Dabei ging es zunächst vom Osten in den Norden Islands, die Touristen wurden immer weniger und das Wetter stetig besch.... Als wir dann zum Abschluss zurück nach Reykjavik fuhren, war der Wettergott schließlich besser gelaunt.

Von Egilsstaðir nach Myvatn

Egilsstaðir

Egilsstaðir ist das einzige Städtchen in der Region, hat knapp 2.300 Einwohner und ist ein kleines Dienstleistungszentrum. Bemerkenswertes gibt es hier nicht und Egilsstaðir diente uns nur als Übernachtungsort und als Ausgangspunkt der Tagesetappe.

Hinter Egilsstaðir ist die Fahrt durch die Landschaft zunächst recht unspektakulär, aber nach einer Weile geht es in höhergelegene Regionen. Dort zeigt sich eine wunderschöne Berglandschaft. Welches Glück, dass das Wetter für einige Stunden mitmachte und so herrliche (Foto-)Motive preisgegeben wurden.

Schade, dass meine Kamera über keine GPS-Funktion zur Dokumentation der Position verfügt. Beim nächsten Mal sollten Parallel Fotos mit dem Mobiltelefon gemacht werden. Nachher ist man immer schlauer.

 

Island 2020 Vlog - Teil 3

Im 3. Teil unseres Roadtrips in Island geht es kurz in den Osten, bevor der Nordosten und der Norden des Landes ausführlich erkundet wurden. Ein besonders Highlight war der Besuch des Geothermalbades Myvatn Nature Bath, wo wir bei eisiger Kälte und einem heftigen Schneesturm ein Bad in den warmen Fluten genossen. Beeindruckend war die Besuche des Wasserfalls Godafoss und der Nordküsate Islands. Dann ging es abschließend wieder in Richtung Reykjavik, wobei wir u.a. noch den spektakulären Hraunfoss und die isländische Hauptstadt selbst besichtigten.

 

Norwegen-2019-Teil-1

Norwegen 2019 - Teil 1

Am 14. Juni 2019 war es endlich soweit: Nach über 30 Jahren ging es mal wieder in Richtung Norwegen. Und eine Premiere war auch dabei: Zum ersten Mal in unserem Leben machten wir uns mit dem Wohnmobil auf den Weg. Ich, Klaus, mit Euphorie, meine Frau, B., eher mit Skepsis. Um es vorwegzunehmen: Unser Trip nach Norwegen war ein voller Erfolg. Und unser beider Erkenntnis: Norwegen kann man eigentlich gar nicht anders als mit dem Wohnmobil bereisen.

Die Vorbereitungen

Da wir kein eigenes Wohnmobil besitzen, musste eins gemietet werden. Schnell war klar, es sollte ein Kastenwagen sein, denn bei unserer ersten Fahrt mit einem Reisemobil wollten wir auf Norwegens engen Straßen nicht mit einem zu breiten Gefährt rumkurven.

Fündig wurden wir bei WoMo Drive in Diez im Lahnkreis (www.womo-drive.de). Denn da gab es einen Pössl Roadcruiser Revolution zu mieten, der zwei Grundvoraussetzungen erfüllte: Ich konnte es mir mit meinen 191 cm Körperlänge in den Längsbetten einigermaßen bequem machen und ich konnte mich im Wohnmobil bewegen, ohne ständig den Kopf einziehen zu müssen. Gestoßen habe ich mir den Kopf aber dennoch gefühlte 427 Mal, denn auf engen Raum gibt es ausreichend Ecken und Kanten.

Der Zossen hatte auch schnell einen Kosenamen, wir nannten ihn liebevoll "unser Wohnklo". Um wieder etwas vorwegzunehmen: Sowohl die Wahl des Vermieters als auch die des Pössl Roadcruiser Revolution waren Gute. Wir bekamen eine ausführliche Einweisung, der Wagen war so gut wie neu und er war top ausgestattet. Wir mussten nichts extra mieten, wie das oft bei anderen Vermietern der Fall ist und der Mietpreis lag trotzdem nicht über den der Wettbewerber. Eine Solaranlage mit einer zweiten Aufbaubatterie wäre noch schön gewesen, dann wäre es mit der Autarkie und dem Freistehen etwas einfacher gewesen. Aber man kann nicht alles haben.

Dann stand auf der Liste der Vorbereitungen vor der Reise natürlich der Einkauf von Proviant. Doch trotz aller Warnungen vor den hohen Preisen in Norwegen hatten wir das Wohnmobil nicht bis unters Dach mit Lebensmitteln und Getränken vollgestopft, denn um norwegische Supermärkte wollten wir keinesfalls einen Bogen machen. Der Norweger als solcher sollte an uns schließlich auch etwas verdienen. Und so schlimm war es mit den Preisen dann auch nicht. Klar, die Sachen kosten hier und da oft mal das Doppelte oder sogar mehr, aber bei Reisen in den Süden Europas geht man häufig essen und das ist dann teurer. Und in der Mischung mit dem mitgebrachten Proviant sank der Schnitt ja auch deutlich.

Norwegen 2019 Vlog - Teil 1

Im Juni 2019 waren wir erstmals mit einem gemieteten Wohnmobil unterwegs und nach über 30 Jahren ging es endlich wieder einmal nach Norwegen. Im ersten Teil unseres Norwegen Blogs berichten wir über die Anreise, besuchen wir die Orte Grimstad und Tvedestrand, erwartet uns die historische Vrangfoss Schleuse, bestaunen wir die Stabkirchen in Heddal und Flesberg sowie andernorts, fahren durch das wunderschöne Sudndalen und gelangen schließlich nach Flåm am Aurlandsfjord.

 

Norwegen_Teil_2_Vlog

Norwegen 2019 - Teil 2

Im zweiten Teil unserer Reisebeschreibung über unseren Norwegenurlaub 2019 fahren wir von Flåm und Aurland über die Schneestraße nach Lærdal. Dann geht es nach Norden durch das Sogndal in das Jostedal zum Nigardsbreen. Über die Sognefjell Touristenstraße fahren wir am Lustrafjord entlang, durchqueren das Sognefjell und erreichen Lom. Schließlich übernachten wir in dem kleinen Ort Dombås, bevor es dann im dritten Teil unserer Reiseberichterstattung zum Geirangerjord geht.

19. Juni 2019 - Über die Schneestraße, das Aurlandsfjell und das Sognefjell in das Jostedal

An diesem Mittwoch war frühes Aufstehen angesagt. Denn bereits am Nachmittag zuvor waren wir ein Stück in Richtung der Schneestraße gefahren und wir waren erschrocken ob der Touristenmassen, insbesondere in den zahlreichen Reisebussen. Da macht das Fahren auf der engen, steilen und kurvigen Straße nicht wirklich Spaß. Also wurde der Wecker auf 6 Uhr gestellt, für uns eine Unzeit, und mit dem Öffnen der Schranke des Campingplatzes um 7 Uhr verließen wir Flåm. Es ging zurück bis nach Aurland und dann hinauf auf die Schneestraße.

Schneestraße (Bjørgavegen)

Die Schneestraße, auch Schneeweg oder Aurlandsvegen genannt, war früher die Hauptverbindungsstraße von Aurland nach Lærdal. Offiziell heißt die Straße "Bjørgavegen" - Verwirrung pur. Die Passstraße führt durch die Hochebene des Aurlandsfjellet, ist 48 Kilometer lang, erreicht ihren höchsten Punkt bei 1.306 Metern über dem Meeresspiegel und ist nur vom 1. Juni bis Mitte Oktober geöffnet.

Heutzutage fährt der Hauptverkehr durch den Lærdalstunnel. Er ist mit ca. 24,5 Kilometern der längste Straßentunnel der Welt. Aber wir wollten ja etwas sehen und wählten den beschwerlicheren Weg über die Hochebene.

Für uns hat sich der zeitntensivere Weg über die Schneestraße in jedem Fall gelohnt. Zwar war der vorangegangene Winter nicht so Schnee-intensiv wie gewöhnlich, aber die Landschaft gibt ein eindrucksvolles Bild ab.   

Norwegen 2019 Vlog - Teil 2

Und weiter geht unsere Wohnmobiltour durch Süd- und Fjordnorwegen im Juni 2019. Im 2. Teil bestaunen wir vom Stegasteinen den Aurlandsfjord, fahren über das Aurlandsfjell und die Schneestraße statt durch den Tunnel nach Lærdal, fahren durch das Sognedal zum Jostedal, wandern zum imposanten Gletscher Nigardsbreen im Jostedal, genossen die Fahrt durch das schöne Sognedal sowie über das wunderschöne Sognefjell und machten anschließend ordentlich Kilometer und landeten bei Dombas.

 

Norwegen-2019-Teil-3

Norwegen 2019 - Teil 3

Im dritten Teil unserer Reisebeschreibung über unseren Norwegenurlaub 2019 verlassen wir Dombås und fahren Richtung Åndalsnes. Vor Åndalsnes biegen wir ab und auf uns wartet eine der schönsten und berühmtesten Straßen Norwegens, der Trollstigen. Weiter geht es nach Geiranger, Norwegens bekanntestem Fjord. Vom Aussichtspunkt Dalsnibba haben wir einen prachtvollen Blick auf den Fjord. Dann passieren wir Stryn, Loen, Olden und Utvik und erreichen Byrkjelo.

22. Juni 2019 - Über den Trollstigen und durch das Valldal nach Geiranger

Der heutige Tag war sicherlich einer, dem wir besonders entgegenfieberten, denn wie oft hatte ich mir vorgenommen, endlich einmal über den Trollstigen zu fahren. Aber erst mussten wir von Dombås dort hingelangen und auf dieser Fahrt gab es wieder tolle Landschaften zu sehen.


Romsdalen

Wir verließen Dombås in nordwestlicher Richtung und entlang der E136 erwartete uns das wundervolle Tal Romsdalen. Das Romsdalen erstreckt sich über eine Länge von ca. 60 Kilometern zwischen den Gemeinden Lesja in der Provinz Oppland und Rauma in der Provinz Møre og Romsdal. Das Tal ist schmal und an beiden Seiten ist es von hohen Gipfeln gesäumt. Durch das Tal verläuft der Fluss Rauma, der bei Lachsanglern sehr beliebt ist. Für uns war die Fahrt durch das Romsdalen eine der landschaftlich schönsten Strecken in Norwegen.

 

 

Slettafossen

Ca. 40 Kilometer vor Åndalsnes und kurz vor Verma lohnt sich ein weiterer Stopp im Romsdalen. Hier drängt sich der Fluss Rauma durch eine 30 bis 40 Meter hohe Schlucht und mündet schließlich in den Wasserfall Slettafossen.

Norwegen 2019 Vlog - Teil 3

Im 3. Teil unserer Wohnmobiltour durch Süd- und Fjordnorwegen im Juni 2019 brechen wir in Dombås auf und fahren den sagenumwobenen Trollstigen hinauf. Anschließend geht es ins wunderschöne Valldal und nach Gundbrandsjuvet. Von der Adlerstraße genießen wir tolle Aussichten auf den Geirangerfjord und erkunden diesen am nächsten Tag bei einer Schifffahrt. Nicht fehlen darf dabei der Blick von Dalsnibba auf den Ford. Entlang des Strynvatn und Innvikfjord geht es anschließend nach Byrkjelo auf den Campingplatz.

 

Norwegen-2019-Teil-4

Norwegen 2019 - Teil 4

Im vierten Teil unserer Reisebeschreibung über unseren Norwegenurlaub 2019 fahren wir mit der Fähre durch den Sogne-, Aurlands- und Naeroyfjord, leider nicht bei bestem Wetter. Wir besuchen mit Bergen eine der schönsten Städte in Norwegen und erkunden das Weltkulturerbe Bryggen. Wir bewundern die ersten der bekannten Wasserfälle in Norwegen, den Tvindefossen und den Vøringsfossen. Und wir genießen die schöne und grüne Landschaft am Hardangerjford.

25. Juni 2019 - Ein Abstecher nach Sandane, Fahrt durch das Sogndal und mit der Fähre durch die Fjorde

Der Dienstagmorgen in Byrkjelo erwartete unsd mit tiefhängenden Wolken. Leider kein gutes Omen für diesen Tag. Aber der Norwegenurlauber muss wettermäßig mit allem rechnen und so machten wir uns nach dem Frühstück gut gelaunt auf den Weg.

Sandane und Gloppefjord

Zunächst machten wir einen Abstecher nach Sandane am Gloppefjord, einem Seitenarm des Nordfjords. Es war eine feuchte Angelegenheit, so dass wir uns nach einem kurzen Stopp am Fjord wieder auf den Weg machten.

 

 


Von Sandane nach Kaupanger

Anschließend fuhren wir in südöstliche Richtung zunächst wieder nach Byrkjelo. Hinter Byrkjelo legten wir an dem See Bergheimsvatnet einen kurzen Fotostopp ein, um die wolkenverhangenen Berge abzulichten.

Norwegen 2019 Vlog - Teil 4

Im vierten und vorletzten Teil unserer Berichterstattung über unsere Norwegenreise im Jahr 2019 machten wir zunächst einen Abstecher an den Nordfjord. Dann ging es südwärts an den Sognefjord. Von Kaupanger aus unternahmen wir bei leidlichem Wetter die ca. 2-stündige Fährfahrt duch den Sogne- und Nærøyfjord nach Gudvangen. Bei grauem und diesigem Wetter fuhren wir am nächsten die historische Stalheimstraße herab. Dann setzen wir uns in Richtung Bergen in Bewegung, nicht ohne vorher noch einen halt am schönen Tvindefossen zu machen. Für Bergen nahmen wir uns einen vollen Tag Zeit. Von dort aus ging es wieder in das Landesinnere. Ein toller Anblick bietet der Steindalsfossen, der auch von hinten begehbar ist. Anschließend genossen wir die Fahrt entlang der grünen Landschaft am Hardangerfjord. Hinter Eidfjord ging es schließlich noch einmal in die Berge in die Hardangervidda zum beeindruckenden Vøringfossen.

 

Norwegen-2019-Teil-5

Norwegen 2019 - Teil 5

Ups, manchmal dauern die Dinge etwas länger als geplant. Es war verdammt viel los in letzter Zeit und deshalb erscheint der fünfte und letzte Teil des Berichtes über unsere Norwegenreise erst jetzt. Zuletzt waren wir in und am Eidfjord. Jetzt geht es wieder ein gutes Stück am Hardangerfjord entlang und wir besuchen drei bekannte Wasserfälle in Norwegen. Schließlich gibt es einen Abstecher zum Lysefjord und an der Südküste Norwegens fahren wir zurück nach Kristiansand.

29. Juni 2019 - Der Hardangerfjord und die Wasserfälle

Am Morgen verließen wir den recht schön in und am Eidfjord gelegenen Campingplatz. A bisserl müd waren wir, denn im Nachbarwohnmobil hatten die jungen Eltern sichtlich Probleme, ihr weinendes Baby des Nachts zu beruhigen.

Hardangerfjord

Auf der Rv13 ging es zunächst den Hardangerfjord entlang bis nach Kinsarvik. Von dort aus führt die Rv13 circa 40 Kilometer am Sorfjord bis nach Odda, Der Sorfjord ist ein Seitenarm des Hardangerfjords. Das Wetter spielte mit und so konnten wir die grüne und fruchtbare Landschaft entlang des Fjordes genießen und legten manchen Stopp ein.

 

 

Vidfossen

Ungefähr 10 Kilometer hinter Odda erreichten wir den Vidfossen. Einen Parkplatz zum Anhalten gibt es an dem Wasserfall nicht und deshalb fährt man recht schnell an ihm vorbei, was wir auch taten. Erst am Latefossen merkten wir, dass wir den Vidfossen offensichtlich verpasst hatten, drehten um und fuhren die paar Kilometer zurück. Der Vidfossen zählt jetzt nicht zu Norwegens spektakulärsten Wasserfällen, aber er stürzt aus immerhin 340 Metern über zwei große Stufen hinunter ins Oddadalen. Und schön anzuschauen ist er auch.

Norwegen 2019 Vlog - Teil 5

Finale! Dies ist der letzte und 5. Teil der Vlogs über unsere Norwegen Reise im Juni 2019. Zunächst ging es wieder am Hardangerfjord entlang und anschließend erwarteten uns der Vidfoss, der Zwillingswasserfall Latefossen und der Langfoss. Das nächste Ziel war der Lysefjord. Den Aufstieg zum Preikestolen ersparten wir uns aufgrund des Wetters und unseres fortgeschrittenen Alters. Dann fuhren wir an die Westküste in die Nähe von Stavanger und genossen das Camperleben bei Dauerregen und unangenehm kühlen Temperaturen. Zum Abschluss waren wir erstaunt über die Schönheit von Norwegens Südküste und machten natürlich an Norwegens südlichsten Punkt, dem Kap Lindesnes, halt. Und dann mussten wir leider Kristiansand ansteuern, von wo aus uns die Fähre zurück nach Dänemark brachte.

 

2019_Medronho_cover

Feuerwasser aus der Algarve

Der Portugiese trinkt nach dem Essen oder auch schon mal zum Kaffee gern ein Schnäpschen. Wir Mitteleuropäer tun so etwas natürlich äußerst selten 😉 Beliebt sind der Feigenschnaps (Figo) und Tresterschnaps (Aguardente). In der Alentejo-Region und in der Algarve kommt aber auch des Öfteren eine lokale Spezialität „zum Einsatz“: Der Medronho. Aus eigener Erfahrung weiss ich zu berichten, dass es sich um ein wahres Teufelszeug handelt, denn nicht selten wird er mit einer Umdrehung von bis zu 50 Volumenprozenten gebrannt. 40 % vol. hat er in der Regel mindestens. Gewonnen wird der Medronho aus der Frucht des Erdbeerbaums (portugiesisch: Medronheiro). Er kann eine Höhe von bis zu 5 Meter erreichen, die normale Höhe liegt bei 2 bis 3 Metern. Botanisch gehört der Erdbeerbaum zur Gattung des Heidekrautgewächses (lateinisch: Arbutus unedo). Seinen Namen trägt der Baum wohl wegen der Ähnlichkeit der Frucht mit der Erdbeere. Allerdings ist sie gelb und stachelig. Eine industrielle Produktion des Medronho gibt es nicht. Vielmehr wird er von Kleinbauern im Nebenerwerb gebrannt; nicht immer ganz egal. Nicht umsonst bekommen Stammgäste einer Kneipe einen besonders guten Medronho schon einmal aus der Wasserflasche unter dem Tresen serviert. Na denn Prost!

Endlich habe ich den Erdbeerbaum einmal selbst in Augenschein nehmen können (siehe Beitragsfoto). Entdeckt habe ich ihn in der römischen Ausgrabungsstätte Milreu in Estói. Für ihr Alter sieht die Frucht aber noch ganz frisch aus 😉

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